Cheopspyramide, Giseh
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Aufgabe
Durch die vielen Touristen in den Pyramiden von Giseh werden durchschnittlich 22 Liter Schweiß pro Stunde frei. Durch den äußerst geringen Außenluftwechsel führen die Absonderungen zur Salzkristallisation und Schimmelbildung an den Wänden der Gänge und Grabkammern. Die LTG erhielt den Auftrag, die klimatischen Verhältnisse im Inneren der Cheopspyramide zu verbessern.
Lösung
Zur Beurteilung der Kondensation im Inneren der Pyramide musste zunächst die Kerntemperatur der Pyramide, sowie die Auswirkung der schwankenden Außentemperaturen und die Wärmeabgabe der Besucher auf die Oberflächentemperatur der Wände ermittelt werden.
Rechenprogramme für normale Gebäude scheiterten an der gigantischen Speichermasse von 4,5 Mio. Tonnen Kalk- und Granitblöcken. »Klassische Ingenieurskunst« mit dem Ansatz des Temperaturverlaufes in einer halbunendlichen Wand half hier bei der Anlagendimensionierung weiter.
Über die vorhandenen Luftschächte, die ursprünglich der Seele des Pharaos das Entweichen in den Himmel ermöglichen sollten, konnte die Pyramide belüftet werden. Die relative Luftfeuchtigkeit sank somit und die Besucher konnten mit 20 m3/h Frischluft versorgt werden.
Vorteil
Verbesserung der klimatischen Zustände in der Pyramide für die Besucher. Schutz des Weltwunders vor weiterer Zerstörung durch Ablagerungen an den Wänden der Gänge und Grabkammern.






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